Yoga Reise

June 7, 2018

Ich freue mich sehr, dass ich eine Woche nach Griechenland fliegen darf, um vor meiner neuen Stelle ein bisschen Sonne zu tanken. 

Gleichzeitig finden gerade mehrere Yogaretreats statt, zu denen ich grundsätzlich auch gerne gefahren wäre. Die Woche auf Amorgos letztes Jahr war magisch und ich sehne mich nach intensivem Yoga und Austausch.

 

Ich fragte mich, wie ich eine Woche mit Freunden mit meiner Sehnsucht nach Yoga, Meditation und Achtsamkeit verbinden kann. Statt meine Begleiter mit der Suche nach Yogakursen zu nerven habe ich mir vorgenommen, jeden Morgen eine Stunde Yoga zu üben und zu meditieren, bevor alle erwachen und der Tag losgeht. Hierfür habe ich zum Einen meine geliebte Yogamatte eingepackt, die Manduka eko Superlite Travel Mat (wiegt nur 900g, ist aus Naturkautschuk und ist super griffig).

Zum Anderen habe ich mir ein paar Videos von tollen, inspirierenden Yogalehrern herunter geladen, damit ich die in der griechischen Provinz auch gucken kann. Hierbei habe ich mehrere Stile ausgewählt: Vinyasa Yoga, Yin Yoga, Jivamukti Yoga. Und ein paar Meditationsvideos sind auch dabei =)

 

Ich sach nur: nicht jammern, sondern ins Machen kommen. Das Leben ist zu kurz!

 Wie ihr ja schon von einem älteren Post über Plastikmüll wisst, liegt mir unsere Umwelt sehr am Herzen. Auch beim Reisen muss man sich Gedanken machen, wie man den Ort, an den man reist, vielleicht ein kleines bisschen besser verlässt, als man ihn vorfindet.

Griechenland hat ein immenses Plastikproblem, was auch dem geschuldet ist, dass die Griechen und ihre Besucher gerne täglich Frappé oder Freddo Cappuccino trinken.....und das aus transparenten Plastikbechern mit Plastikdeckeln und Strohhalmen. So landen jährlich unendlich viele Plastikabfälle an den Stränden und dann im Meer.

Aus diesem Grund habe ich dieses Jahr so achtsam wie noch nie gepackt.

- meine Trinkflasche. Die habe ich immer dabei und dieses Jahr habe ich noch ein Stück Binchotan Aktivkohle mit, um dem Leitungswasser den fiesen Chlorgeschmack zu nehmen.

- Strohhalme aus Edelstahl. Das heißt bei jedem Getränk: "no straw, please."

- einen Beutel. Um ein paar Dinge mit an den Strand zu nehmen oder Einkaufen zu gehen. "no bag, thank you."

 

Für das Badezimmer habe ich mir in den letzten Monaten noch ein paar Dinge angewöhnt, die ich auch im Urlaub so weiter machen werde:

- Mandelöl. Für Gesicht- und Körperpflege und wenn nötig auch zum Abschminken. Letztlich ersetzt es drei Produkte und hat nur eine Zutat: Mandelöl. Das ist gut für die Haut und die Umwelt.

- Bambuszahnbürste. Ein Artikel, der häufig im Meer landet, ist die gute alte Plastikzahnbürste. Diese ist aus Bambus. Die Bürsten sind aus Nylon (Schweineborsten waren die Alternative und das fand ich fies).

- Zahnputztabletten. Diese Tabletten ersetzen Zahnpasta und nehmen ultrawenig Platz weg. Win-Win-Situation würde ich sagen. Die bekommt man mit und ohne Fluor.

- Zahnseide. Ohne Plastik. Weder die Hülle noch die Seide selber. Die ist nämlich aus Seide mit Bienenwachs.

- Seife. Die gute alte Seife für die Körperreinigung. Wenn man gute Seife nimmt, z.B. aus Olivenöl, hat man das Problem mit der Austrocknung der Haut nicht. Das passiert, wenn man die billige Chemieseife nimmt. Die ist nämlich zu scharf für unsere arme Haut.

 

 Ansonsten mache ich bei jedem Strandbesuch einen kleinen Beach Clean Up. Man kann klein anfangen, wie die Kollegen von www.take3.org vorschlagen: "Take 3 for the Sea!" oder bei größeren Clean Ups von Surfers Against Sewage, Surfrider Foundation, Clean Ocean Project mitmachen. Vielleicht habe ihr ja auch Lust, selber einen zu organisieren.

 

Jeder Strohhalm, der durch Dich nicht benutzt wird, und jeder Plastikbecher, den Du vom Strand einsammelst, ist einer der nicht im Meer landet.

 

A little goes a long way!

 

Ich hoffe, ihr könnt den ein oder anderen Tipp mitnehmen, wie ihr weniger Plastikmüll produzieren könnt.

 

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag,

Eure Charlotte

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