5 Dinge um aus (D)einem Tief zu kommen

May 7, 2018

 

Manche Tage laufen einfach nicht so, wie wir sie uns wünschen. Manchmal merkt man schon beim Aufwachen, dass es einem nicht so besonders gut geht, oder der Verlauf des Tages bringt einen immer mehr aus dem Takt. Jeder kennt das. Auch erfahrene Yogis. Deswegen möchte ich heute mit Dir 5 Dinge teilen, die Dir helfen, wieder aus (D)einem Tief und wieder mehr in Deine Mitte zu kommen.

 

1. Schreibe auf, was Dich belastet: die Gedanken zu Papier bringen, klärt den Kopf. Manche Probleme bekommen durch die Distanz auf dem Papier etwas weniger Gewicht. Ich empfehle eigentlich, ein Tagebuch zu führen. Hierdurch kann man im Nachhinein bestimmte Denkmuster oder Wiederholungen erkennen und vielleicht dadurch auch loslassen. Es ist außerdem sehr spannend, wie sich die eigene Wahrnehmung von Problemen, der eigenen Gefühlswelt und den Visionen für die eigene Zukunft verändert.

 

2. Yoga: Begebe Dich auf Deine Yogamatte, Deinen Teppich oder Dein Handtuch und führe ein paar Asanas durch, z.B. das Sonnengebet. Hierdurch hilfst Du Deinem Geist, wieder in Deinem Körper anzukommen. Du spürst Dich wieder besser und schon dadurch beruhigt sich Dein Kopfkarussell von Selbst.

 

3. Meditation: Nach der achtsamen Bewegung im Yoga solltest Du Dir ein paar Minuten der Meditation gönnen. Setze Dich bequem und aufrecht hin, schließe die Augen und lege Deine Hände entweder auf den Knien bzw. Oberschenkeln oder in Deinem Schoß ab. Konzentriere Dich auf Deinen Atem und zähle Deine Atemzüge von 1 bis 10. Wenn Du zwischen den Atemzügen durch Gedanken oder z.B. ein Geräusch abgelenkt wirst, bemerke dies, gib der Empfindung einen Namen (z.B. Hören, Fühlen, Denken) und konzentriere Dich wieder auf Deinen Atem und beginne wieder bei 1. Wenn Du drei Mal bis 10 gezählt hast, stelle Dir die belastende Situation Deines Tages vor. Fühle Dich richtig hinein und dann beobachte, wo im Körper Du dieses Gefühl spürst. Häufig ist dies im Herzen, im Bauch oder auch im Hals. Spüre hin und benenne dieses Gefühl: Trauer, Wut, Enttäuschung, Einsamkeit. Gib diesem Gefühl Raum. Verurteile Dich nicht und versuche diesem Gefühl keinen Widerstand zu leisten. Gib Dich dem Gefühl hin.

Du musst Dich nicht unbedingt fragen, warum Du dieses Gefühl hast. Wenn Du möchtest, kannst Du aber nach einer ähnlichen Situation suchen, in der Du Dich genauso gefühlt hast. Meistens finden wir in der Vergangenheit einen Auslöser für immer wieder kehrende Situationen, die uns negativ beeinflussen, oder uns immer wieder in Stereotypen reagieren lassen. Wenn Du dies erkannt hast, bist Du auf einem Weg, auf Deinem Weg, Dich besser kennen zu lernen, authentisch zu werden.

Nun stelle Dir einen Platz vor, an dem Du glücklich bist. Für manche ist das ein Strand, für andere Omas Küche. Rufe Dir alle Details in Erinnerung: der Sand unter Deinen Füßen, der Geruch nach Meer, der Luftzug in Deinem Gesicht, der blaue Himmel, die Wolken, die kreischenden Möwen, die Brandung der Wellen. Je detaillierter Du es Dir vorstellst, desto entspannter wird Dein Geist. Rufe Dir jetzt drei Dinge in Erinnerung, für die Du dankbar bist. Es müssen keine Lottogewinne oder Beförderungen sein. Es reichen die einfachen Dinge: dass Du gesund bist, dass Du in einem sicheren Land lebst, dass Du Dir Zeit schenkst, dass Du gute Freunde hast. Mach Dir bewusst, warum Du hierfür dankbar bist. Spüre in Deinen Körper und fühle, was diese Dankbarkeit mit Dir macht, wie die Gefühle der Angst, Enttäuschung, Traurigkeit sich gewandelt haben.

Atme noch ein paar Mal tief durch die Nase ein und aus. Komme wieder in dem Raum an, in dem Du sitzt. Lausche den Geräuschen um Dich herum. Öffne langsam die Augen.

 

4. Schreibe drei Dinge auf, für die Du dankbar bist: Schreibe drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Dies können die gleichen Dinge sein, die Du in Deiner Meditation gefunden hast, oder drei andere Dinge. Notiere auch, warum Du hierfür dankbar bist.

 

5. Akzeptiere, dass es schlechte Tage gibt, und wehre Dich nicht dagegen: Manchmal hilft es einfach nichts: da sind die Tage mies und dunkel und die Welt gegen einen. Statt sich aber mental dagegen zu wehren und unnötig Energie zu verschwenden, akzeptiere, dass es so ist. Jeder hat diese Tage und sie gehen auch wieder vorbei. Das ist unser Leben. Und jeder Tag ist ein neues Geschenk.

 

Ich hoffe, die 5 Tipps helfen Dir, aus Deinem ganz persönlichen Tief herauszukommen.

 

Bis zum nächsten Mal.

Namasté, 

Eure Charlotte

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