• Charlotte

Mamasté



– wie Yoga und TCM dabei helfen kann, wieder in Deinem Körper anzukommen


Eine Schwangerschaft und Geburt verändert Deinen Körper. Je nachdem, wie entspannt Deine Geburt läuft, kann es auch sein, dass Dein Körper Dir nach der Entbindung fremd vorkommt oder sogar organische Probleme bestehen.

Es gibt wenige, aber durch die eigene selektive Wahrnehmung sehr präsente, Frauen, die drei Wochen nach der Geburt schon wieder Joggen gehen oder Tennis spielen. Das ist aber die Ausnahme.

Der Großteil der Frauen spürt ganz genau, wie sehr die Entbindung, ob nun natürlich oder per Kaiserschnitt, den Körper mitgenommen hat. Das Gewebe ist weich, der Bauch rund, der Beckenboden nicht so kräftig wie vorher.

Mir persönlich war mein Körper so fremd, dass ich erst nach ein paar Monaten wieder mit Yoga beginnen konnte. Als ich es dann aber tat, war es wie ein Erwachen und körperliches Strecken wie nach einem langen Schlaf, das durch meinen Körper strömte.

Es gibt mittlerweile tolle Bücher und Kurse, um behutsam wieder in Form zu kommen. Es geht dabei nicht in erster Linie um die Babypfunde, sondern den beanspruchten Körper wieder die Fürsorge und Liebe entgegen zu bringen, die er nach so einer Leistung verdient.

Selbstverständlich sollte man behutsam beginnen, weil die Körpermitte, zu welcher der Beckenboden auch gehört, noch so schwach ist. Nach und nach wird man spüren, wie sich der Körper wieder kräftigt und stabiler wird.

Bevor man mit intensiverem Sport beginnt, sollte man den Kontrolltermin beim Frauenarzt/-ärztin abwarten, der einen genau untersucht.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird eine Frau nach der Entbindung besonders betrachtet. Sie hat viel Energie und Substanz an das Baby verloren und wenn sie stillt, hält dieser Zustand an. Aus diesen Gründen kommt es zu diversen Beschwerden und Problemen, die gezielt behandelt werden können.

Zu den körperlichen Symptomen können Beckenbodenprobleme wie Inkontinenz oder Organsenkungen sowie eine Rektusdiastase (das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln) gehören. An akuten Problemen können ein Milchstau auftreten, zuviel Muttermilch oder das Gegenteil zu wenig Muttermilch.

An mentalen Schwierigkeiten können u.a. Schlafstörungen, Ängste, intensive Träume und auch die postpartale Depression auftreten.

Interessanterweise lässt die westliche Medizin die Frauen mit fast allen Dingen ziemlich alleine. In der TCM gibt es Arzneimittel, die pflanzlich und sehr gut verträglich sind. Was aber für viele Frauen auch wichtig ist: sie sind mit dem Stillen vereinbar.

Mir hat die TCM und das Yoga sehr geholfen, mit all den Veränderungen zurecht zu kommen, und tut dies immer noch.

Bei Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an mich wenden.

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