• Charlotte

Disziplin und Yoga


TAPAS:

Disziplin und Yoga.

In diesen heißen Tagen kann Disziplin schon bedeuten, sich überhaupt zu irgendeiner Art Bewegung aufzuraffen. Aber was haben Disziplin und Yoga miteinander zu tun?

In den Niyamas, den Verhaltensregeln im Yoga, finden wir Tapas. Tapas kann man einerseits mit Disziplin gleichsetzen. Oder auch etwas weitläufiger „durch das Feuer gehen“.

Zum Einen bedeutet Tapas, das innere Feuer durch Asanas zu entfachen und dadurch eine innere Reinigung durchzuführen. (Wobei das aktuell durch die Hitze ohnehin schon passieren wird.) Durch die innere Hitze verbrennt man die Schlacken und Gifte, im Ayurveda auch Ama genannt.

Das Erlernen von Disziplin auf der Yogamatte bedeutet aber auch, unangenehme Posen durchzuhalten, auch wenn der Kopf sich dagegen wehrt. So hat jede/r Yogaschüler/in Posen, die er/sie gerne immer wieder einnimmt, die leicht fallen. Andererseits hat auch jeder Posen, die er/sie nicht mag, die sogar sehr unangenehme Gefühle hervorrufen. Dieses durchzuhalten, auch wenn man denkt, es geht nicht mehr, schult einen für den Alltag für unangenehme Situationen oder Stress. Durch die Asanapraxis üben wir Stress-Resistenz und mentale Disziplin. Wir lernen in Situationen innerlich ruhig zu bleiben, die uns sonst aus der Bahn geworfen hätten. Wir lernen unseren Geist zu meistern.

Und wenn das in dieser Wärme bedeutet überhaupt ein paar Asanas zu üben...

Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche,

Charlotte

#WasfürdenKopf #Yogaphilosophie

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