FREUNDE

Wir sind gerade aus unserem jährlichen Wellenreit-Urlaub wieder gekommen – von unserem aktuellen Lieblingsspot hierfür: Kreta. Wir haben eine wunderschöne Zeit verbracht mit Freunden, Gesprächen, Sonne, Wellen und gutem Essen. Es ist so schön, wenn man merkt, dass aus Menschen Freunde werden, statt nur Bekannte zu bleiben. Es sind die kleinen Bemerkungen, die aus tiefstem Herzen kommen, die einen berühren, und in denen man merkt, dass man sich näher gekommen ist. Ich genieße solche Momente sehr. Seit ich intensiv Yoga und Meditation, und ja auch Selbstentwicklung, betreibe, scheinen solche Momente häufiger zu sein. Ich bin mehr ich, ohne Maske, ohne Scheu, ohne Zweifel, aber auch Vorurteile.

FOLGE DEINEM HERZEN

Die letzten 14 Monate meines beruflichen Lebens waren eher durch Umbruch und Veränderung geprägt als durch einen konsequenten Ablauf. Im Sommer 2017 schrieb ich in mein Notizbuch, dass ich eine neue Strategie brauche, dass ich in meinem aktuellen Job, mit den vorherrschenden Bedingungen nicht glücklich sein würde. Ich wünschte mir ein gutes Angebot, um mit erhobenen Hauptes die Unfallklinik Murnau verlassen zu können. Und im Nachhinein kann ich nur sagen: „Be careful what you wish for. It actually may come true.“ Ich bekam das Angebot, als Oberärztin in eine kinderorthopädische Abteilung zu gehen. Danke, Universum. Ich überlegte hin und her und entschied mich dafür. Ich verließ die Klinik, i

PARADOX - über die Widersprüche in uns.

Jeder hat seine eigene Komfortzone, in der er/sie sich sicher fühlt. Während der eine sie in seinem gemütlichen geschützten Zuhause findet, kann jemand anderes das alleine sein nicht ertragen und ist immer unterwegs. Manch eine liebt den gleichförmigen Rhythmus des Alltags, während der nächste den Alltagstrott fürchtet und ständig neue Herausforderungen sucht. Dazu kommen noch die emotionalen Komfortzonen. Gewünscht sind nur die Sonnenseiten: Zuversicht, Mut, Selbstbewusstsein. Und ich so? Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich bin beides. Stubenhocker und Abenteurer. Gewohnheitsmensch und Entdecker. Laut und leise. Mutig und ängstlich. Glücklich und betrübt. Paradox. Widersprüchlich. Ic

HINGABE: über das Loslassen.

Es gibt Phasen im Leben, da kommt man nicht mit. Nicht mit seinen Ansprüchen an sich selbst, der Umgebung oder dem Leben allgemein. In solchen Zeiten bemüht man sich um Stabilität, zumindest in der eigenen Yogapraxis. Oft dient die Yoga- und Meditationspraxis als Konstante, als Anker zur Ruhe. Ich selbst konnte so schon diverse holprige Abschnitte elegant hinter mich bringen. Und nun? War ich durch eine körperliche Einschränkung nicht in der Lage, Yoga zu üben oder zu meditieren. Diese Veränderung hielt mich so sehr gefangen, dass ich eigentlich nicht viel tun konnte außer liegen und – zu meiner Schande – fernsehen gucken. Ich bin jetzt Profi in Brautkleidern, im Beurteilen, was ein perfekte

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